Heilkraft Bewusstsein

Eine Brücke zur geistigen Welt –
Die Praxis des Umgekehrten Kultus (2)

Anthroposophische Gemeinschaftsbildung

Erwachen am Seelisch-Geistigen des Anderen

Workshop 2:

Eine Brücke zur geistigen Welt
– Die Praxis des Umgekehrten Kultus

Sonntag, 21.3. (19h) – Mittwoch, 24.3.27 (17h)

Ein 3.5 Tage Intensiv-Workshop (Vertiefung Workshop 1) mit zusätzlichem Open-Space zur weiteren Vertiefung des Umgekehrten Kultus.

Der Open-Space ergänzt diese gemeinsame Arbeit durch einen Raum für individuelle Initiative.

Was erwartet dich?

Der umgekehrte Kultus, wie ihn Rudolf Steiner insbesondere im Zyklus Anthroposophische Gemeinschaftsbildung (GA 257) dargestellt hat, beschreibt einen spirituellen Übungsweg, der nicht als äusseres Ritual, sondern mit der inneren Übung und im sozialen Miteinander wirksam wird. Dieser Workshop macht den umgekehrten Kultus als lebendigen Weg der Gemeinschaftsbildung konkret erfahrbar. Als zentraler methodischer Einstiegspunkt dient eine über Jahre erprobte Praxis mit der Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck. Diese Arbeit wird ergänzt durch die überpersönlich-geistige Dimension des umgekehrten Kultus.

Grundlagen- und Kreisarbeit 

Im Zentrum des Workshops steht die Kreisarbeit. In der Begegnung im Kreis erforschen wir, was geschieht, wenn Menschen sich jenseits ihrer gewohnten Rollen, Erwartungen und Vorstellungen begegnen. Wir üben, wahrzunehmen, was zwischen uns entsteht, und entwickeln eine Form der Begegnung, in der wir für das Seelisch-Geistige des Anderen erwachen können.

Die Kreisarbeit ist dabei nicht nur eine Methode oder ein Einstieg. Sie ist der Raum, in dem sich der Umgekehrte Kultus vollzieht und vertieft.

Zwei Workshops – ein gemeinsamer Entwicklungsweg

Im direkten Anschluss an diesen Workshop wird es einen zweiten Workshop geben.

Workshop 2 (der Workshop auf dieser Seite):
Grundlagen- und Kreisarbeit (Vertiefung) & Open-Space
Sonntag, 21.3. (19h) – Mittwoch, 24.3.27 (17h)

zu Workshop 1:
Grundlagen- und Kreisarbeit
Freitag, 19.3. (16h) – Sonntag, 21.3.27 (16h)

Die beiden Workshops 1 & 2 können einzeln besucht werden. Gemeinsam bilden sie einen sechstägigen Entwicklungsweg. In beiden Workshops steht die Kreisarbeit im Zentrum. Sie wird durch Theorie, inhaltliche Impulse und praktische Übungen vorbereitet und begleitet. Workshop 1 gestaltet einen eigenständigen, in sich geschlossenen Gemeinschaftsbildungsprozess in Theorie und Praxis im Sinne des umgekehrten Kultus. Workshop 2, ebenfalls ein in sich geschlossener Block, kann auch als Vertiefung genutzt werden und wird ergänzt durch einen täglichen Open-Space-Block für individuelle Initiative, Selbsterziehung, den eigenen Schulungsweg und das Einbringen persönlicher Fähigkeiten in die Gruppe.

Kreisarbeit und Open-Space – zwei Arbeitsformen auf einem gemeinsamen Weg des Umgekehrten Kultus.

Ort

Schloss Hohenfels – Weltenwandler Tagungszentrum

(Deutschland, Nähe Bodensee)

Grundlagenarbeit und Praxis (Vertiefung)

Der Workshop verbindet inhaltliche Impulse und Textarbeit mit einem intensiven gemeinsamen Erfahrungsprozess.

Wir arbeiten mit:

  • den Grundlagen und der Praxis des Umgekehrten Kultus;
  • den vier Stufen Kommunion – Wandlung – Opferung – Offenbarung;
  • den Leitsätzen für eine Sprache des Herzens – auf der Grundlage der Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck und weiterentwickelt für die Arbeit am Umgekehrten Kultus;
  • Übungen zur Wahrnehmung und Begegnung;
  • meditativen Elementen;
  • Reflexion und Austausch;
  • sowie der praktischen Erfahrung der Kreisarbeit.

Die Theorie dient dabei nicht der Vermittlung eines fertigen Modells. Sie schafft Orientierung und bereitet den Erfahrungsraum vor, in dem sich die gemeinsame Arbeit entfalten kann.

Die Kreisarbeit nach Scott Peck

Die Kreisarbeit geht in ihrem Kern auf die Gemeinschaftsbildung nach M. Scott Peck zurück. In einem begleiteten Gruppenprozess werden verschiedene Phasen der Gemeinschaftsbildung durchlaufen und persönliche Hindernisse in der Begegnung bewusst wahrgenommen und bearbeitet. Diese Arbeit bildet eine wichtige Grundlage für die Kreisarbeit in den Workshops.

In der Vertiefung durch mit dem Umgekehrten Kultus wird sie erweitert und in eine überpersönliche, geistige Dimension geführt.

Zwei sich durchdringenden Ebenen, die sich gegenseitig vertiefen und tragen:

1. Die Methode der Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck bildet mit einem Durchlaufen der 4 Phasen (Pseudo, Chaos, Leere, authentische Gemeinschaft) auf der persönlichen Ebene den praktischen Kern des Workshops. Typische Hindernisse wie Erwartungen, Rollen, Konflikte, Rückzug oder Machtfragen werden sichtbar und können bewusst wahrgenommen, ausgehalten und schrittweise verwandelt werden. So entsteht Vertrauen und echte Verbindung. Das persönliche Mitteilen, insbesondere auch das Teilen der eigenen Verletzlichkeit, vertieft die Erfahrung einer authentischen Gemeinschaft, die tatsächlich gelebt und erlebt wird. Die von Scott Peck definierten Ziele sind:

  • Authentische Beziehungen zu den anderen Teilnehmern aufzubauen
  • Persönliche Hindernisse in der Begegnung mit anderen zu erkennen und loszulassen
  • Die Phase „echter Gemeinschaft“ zu erleben: Ein Erlebnis von ungewöhnlicher Sicherheit und ausserordentlichem Respekt

2. Der umgekehrte Kultus wird in seiner ganzen Tiefe erst in der überpersönlichen Dimension erfahrbar. Die Gruppe durchläuft dazu parallel zu den vier Phasen nach S. Peck die vier Stufen – Kommunion, Wandlung, Opferung und Offenbarung – als gemeinschaftliche Handlung, die in den Gesamtprozess eingebettet ist.

  • Erwachen am Seelisch-Geistigen des Anderen.
  • Bewusstes Einladen und Wahrnehmen der geistigen Welt und Begegnungen mit höheren Wesenheiten.
  • Entwicklung des Wahrheitssinns zur Erfassung geistiger Wirklichkeit, ggf. auch durch Textarbeit.
  • Eigene Erfahrungen aus der persönlichen Ebene bewusst erweitern und die überpersönliche Dimension mit einbeziehen.

Open-Space – individuell einbringen

Die Vormittage sind als Open-Space gestaltet.

Die Inhalte entstehen zu einem wesentlichen Teil aus der Gruppe selbst.

Wer etwas anbieten, teilen, erforschen oder anleiten möchte, kann einen eigenen Raum eröffnen.

Zum Beispiel:

  • einen inhaltlichen Impuls;
  • eine gemeinsame Textarbeit;
  • eine Übung zur Selbsterziehung;
  • ein Element des individuellen Schulungsweges;
  • Meditation;
  • Musizieren;
  • Eurythmie;
  • künstlerische Arbeit;
  • oder eine Frage, die gemeinsam bewegt werden möchte.

Der Open-Space ist eine Einladung, Verantwortung für den gemeinsamen Raum zu übernehmen.

Die Chance, dich zu zeigen

Vielleicht gibt es etwas, das du schon lange mit anderen teilen möchtest.

Vielleicht möchtest du eine Fähigkeit erproben, einen eigenen Impuls entwickeln oder dich darin üben, mit dem sichtbar zu werden, was in dir lebt.

Wir begegnen uns auf Augenhöhe.

Der Open-Space kann so zu einer Möglichkeit für persönliches Wachstum werden.

Erwachen am Seelisch-Geistigen des Anderen

Der Umgekehrte Kultus ist kein äusseres Ritual und kein fertiges Verfahren. Er ist ein Weg, auf dem sich im sozialen Miteinander eine neue Form der Begegnung mit dem anderen Menschen und mit der geistigen Welt entwickeln kann.

Im Mittelpunkt steht die Frage:
Was geschieht, wenn wir im anderen Menschen nicht nur die Persönlichkeit, den Gesprächspartner oder den Mitmenschen wahrnehmen, sondern für sein Seelisch-Geistiges erwachen?

Dieser Frage wollen wir nicht nur theoretisch nachgehen. Wir wollen sie in der gemeinsamen Arbeit erfahren und praktisch erforschen. Der Workshop ist als vollständiger Prozessworkshop gestaltet. Die Gruppe durchläuft gemeinsam einen Entwicklungsweg, in dem persönliche, soziale und geistige Ebenen ineinandergreifen.

Gemeinschaft als Weg in die geistige Welt

Die Begegnung von Mensch zu Mensch kann zum Weg in die geistige Welt werden.

Wenn wir uns im gemeinsamen Prozess nicht nur als Persönlichkeiten begegnen, sondern beginnen, wirklich am Seelisch-Geistigen des anderen zu erwachen, kann sich der soziale Raum für eine geistige Wirklichkeit öffnen. Die Gemeinschaft wird dann nicht nur zu einem Ort menschlicher Begegnung, sondern zu einem Raum, in dem wir uns gemeinsam der geistigen Welt nähern.

Rudolf Steiner beschreibt diese Dimension des Umgekehrten Kultus (GA 257):

«Die Kultgemeinde versucht die Engel des Himmels zu veranlassen, herunterzugehen in den Kultraum, damit sie unter den Menschen seien. Die anthroposophische Gemeinde versucht, die Menschenseelen zu erheben in die übersinnliche Welt, damit sie unter die Engel kommen. Das ist in beiden das gemeinschaftsbildende Element. (…)
Die Arbeit einer anthroposophischen Gruppe besteht nicht bloss darin, dass eine Anzahl von Menschen über anthroposophische Ideen reden, sondern dass sie sich als Menschen so vereinigt fühlen, dass Menschenseele an Menschenseele erwacht, und die Menschen hinaufversetzt werden in die geistige Welt, sodass sie wirklich unter geistigen Wesen sind, wenn auch vielleicht ohne Schauen.»

In diesem Sinne wird Gemeinschaft zu einem geistigen Weg: Menschenseele erwacht an Menschenseele – und die Menschen können sich gemeinsam in die geistige Welt erheben.

Für wen?

Der Workshop richtet sich an Menschen,

  • die Gemeinschaft als inneren und geistigen Entwicklungsweg erfahren möchten;
  • die sich für Anthroposophie und die Praxis des Umgekehrten Kultus interessieren;
  • die bereit sind, sich auf einen intensiven gemeinsamen Prozess einzulassen;
  • die den Umgekehrten Kultus nicht nur verstehen, sondern praktisch erfahren möchten.

Eine gute Orientierung in der Anthroposophie ist hilfreich, Vorkenntnisse sind jedoch nicht erforderlich.

Anrechenbar für die Ausbildung zum/zur Prozessbegleiter:in !

Dieser Workshop kann als Teil des Schulungsprogramms für Prozessbegleiter:innen des Umgekehrten Kultus im Rahmen der Weltenwandler-Akademie für die Agenda-2033-Bewegung angerechnet werden.

Das Ausbildungsprogramm ab 2027 befindet sich derzeit im Aufbau und wird in den kommenden Monaten weiter konkretisiert und entwickelt. Die Teilnahme an diesem Workshop kann dabei – ebenso wie die Teilnahme an anderen dafür vorgesehenen Veranstaltungen – als Ausbildungsbaustein angerechnet werden.

Workshopleitung

Andreas Reese ist Prozessbegleiter (Facilitator), Coach und agiler Projektmanager mit den Schwerpunkten Integrale Teamentwicklung, Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck und dem umgekehrten Kultus nach Rudolf Steiner. Er verfügt über langjährige Erfahrung in Seminar- und Grossgruppenarbeit im spirituellen Umfeld und bringt sein Wissen in inspirierenden Vorträgen, Workshops und praxisnahen Trainings ein. So verbindet er Theorie und Erfahrung, um Teams, Organisationen und Gemeinschaften lebendig und nachhaltig zu entwickeln.

www.bewusstwie.org / www.gemeinschaftsbildung-schweiz.ch

je nach Gruppengrösse:
weitere Co-Prozessbegleiter

Kosten für den Workshop 2

Sonntag, 21.3. (19h) – Mittwoch, 24.3.27 (17h)
– 3.5 Tage

Gesamtkosten inkl. 190 € Verpflegungspauschale
( 3 x Mittagessen, Getränkepauschale (Kaffee), 3 x Abendessen):

Regulär:
550 €

Ermäßigt*: 430 €

Solidar-/Minimalpreis**:  360 €

Kosten für Unterkunft und Frühstück sind zusätzlich individuell zu buchen.

* Ermässigt:

  • Early Bird: Anmeldung bis zum Freitag, 15.1.27
  • Wiederholer: Personen, die schon einmal an einem Gemeinschaftsbildungsworkshop teilgenommen haben
  • Studenten, Lehrlinge, Sozialhilfeempfänger, IV, Kulturlegi, o. A.

** Solidar-/Minimalpreis:

  • Der Preis soll die Teilnahme grundsätzlich für alle ermöglichen. Bitte verstehe diese Option als Ausnahmeangebot, das für uns nicht kostendeckend ist. Wähle diesen Betrag daher achtsam und nur, wenn es dir finanziell nicht anders möglich ist.

Kosten für den Workshop 1

siehe: Workshop 1

Kosten für beide Workshops

Freitag, 19.3. (16h) – Mittwoch, 24.3.27 (16h)
– 2.5 Tage

Gesamtkosten inkl. EUR 329 Verpflegungspauschale:
( 2 x Mittagessen, 2 x Kaffee, 2 x Abendessen)

Bei Buchung beider Workshops erhältst du auf die Workshopkosten eine Ermässigung von 40 % (siehe unten: Überblick gesamte Kostenstruktur) gegenüber der Summe der beiden Einzelpreise. Die Verpflegungspauschale von EUR 329 ist von dieser Ermässigung ausgenommen:

Regulär:
720 € 

Ermäßigt*: 640 €

Solidar-/Minimalpreis**:  570 €

Kosten für Unterkunft und Frühstück sind zusätzlich individuell zu buchen.

* Ermässigt:

  • Early Bird: Anmeldung bis zum Freitag, 15.1.27
  • Wiederholer: Personen, die schon einmal an einem Gemeinschaftsbildungsworkshop teilgenommen haben
  • Studenten, Lehrlinge, Sozialhilfeempfänger, IV, Kulturlegi, o. A.

** Solidar-/Minimalpreis:

  • Der Preis soll die Teilnahme grundsätzlich für alle ermöglichen. Bitte verstehe diese Option als Ausnahmeangebot, das für uns nicht kostendeckend ist. Wähle diesen Betrag daher achtsam und nur, wenn es dir finanziell nicht anders möglich ist.

Überblick gesamte Kostenstruktur

Regulärpreis ermässigt Minimalpreis
Workshop 1 291 € 236 € 181 €
Workshop 2 360 € 291 € 221 €
(Summe 1+2) (651 €) (528 €) (402 €)
WS 1+2
abzgl. 40%
Reduktion
391 € 316 € 241 €

Anmeldung Workshop 1

Grundlagen- und Kreisarbeit

Freitag, 19.3. (16h) – Sonntag, 21.3.27 (16h)

dort ist auch die Anmeldung für beide Workshops gleichzeitig zu reduzierten Gesamtkosten möglich.

Auf der Website von Schloss Hohenfels:

zur Anmeldung Workshop 1 (folgt in Kürze)

Anmeldung Workshop 2

Umgekehrter Kultus – Kreisarbeit & Open-Space

Sonntag, 21.3. (19h) – Mittwoch, 24.3.27 (17h)

auch dort ist die Anmeldung für beide Workshops gleichzeitig zu reduzierten Gesamtkosten möglich.

Auf der Website von Schloss Hohenfels:

zur Anmeldung Workshop 2 (folgt in Kürze)

 

 




 

 

 

 

 

 

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Datum

21. - 24. März 2027

Uhrzeit

19:00 - 17:00

Ort

Schloss Hohenfels, Bodensee (D)
Schloss Hohenfels, Hohenfels 1, D-78355 Hohenfels
Webseite
https://www.schloss-hohenfels.de/