Die Arbeitsgruppe versteht den Umgekehrten Kultus als ihren gemeinsamen Forschungs-, Übungs- und Entwicklungsweg.
Ausgehend von der Initiative von Michael Birnthaler und Roswitha Merazzi widmet sich die Gruppe der Aufgabe, den Umgekehrten Kultus nicht nur theoretisch zu erschliessen, sondern ihn als lebendige Praxis zu erforschen und schrittweise ein gemeinsames Verständnis seiner Gesetzmässigkeiten zu entwickeln.
Im Mittelpunkt steht der Aufbau einer Gemeinschaft von Menschen, die auf diesem Gebiet gemeinsam Erfahrungen sammelt, ihre Wahrnehmungs- und Gestaltungskompetenz vertieft und die dabei gewonnenen Erkenntnisse miteinander teilt. Auf diese Weise soll nach und nach eine tragfähige Grundlage entstehen, um die Impulse des Umgekehrten Kultus auch in grössere gemeinschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge – insbesondere in die Bewegung der Agenda 2033 – einzubringen.
Der Umgekehrte Kultus erschliesst sich nicht allein durch theoretisches Wissen, sondern vor allem durch gemeinsames Erleben und bewusstes Üben.
Deshalb bildet die gemeinsame Erfahrung der vier Stufen des Umgekehrten Kultus den Kern unserer Arbeit. Wir möchten lernen, die Eigenart jeder einzelnen Stufe wahrzunehmen, ihren inneren Charakter zu verstehen und den Übergang von einer Phase zur nächsten bewusst zu begleiten.
Mit der Zeit entsteht dadurch eine immer feinere Wahrnehmung dafür, in welcher Entwicklungsphase sich eine Gruppe oder Gemeinschaft gerade befindet und welche Qualitäten in diesem Moment gefragt sind.
So wächst Schritt für Schritt eine gemeinsame Erfahrungs- und Handlungskompetenz. Diese Arbeit versteht sich als ein langfristiger Forschungs- und Übungsweg, der von gegenseitiger Unterstützung, gemeinsamer Praxis und dem Vertrauen getragen ist, dass sich Erkenntnis aus der gemeinsamen Erfahrung heraus entwickeln kann.